NEW ALBUM

natalia | 15. Juli 2016 | no comments
NEW ALBUM

Die Vermessung des Sopranfachs: Natalia Ushakova
Die satten Farben und Buntheit des Album-Covers ist ein Spiegelbild des zu Gehör gebotenen. Die Sopranistin Natalia Ushakova legt mit diesem Doppelalbum eine spannungsreiche Liedersammlung vor.

Die dunkle Mittellage und Tiefe reicht bei Natalia Ushakova bis in Mezzo-Regionen hinab, wobei diese extremen Höhen und Koloraturen wie ein leichter Schmetterlingsflug oder kretisch gleißendes Licht wirken. Die Auswahl der 19 Lieder – begleitet wird Ushakova vom Pan-European Philharmonia Orchestra unter Dirigent Uwe Theimer – reicht von nur allzu bekannten Arien wie jenen aus der Mozart’schen “Zauberflöte”, Stichwort Königin der Nacht, bis hin zu Richard Wagners Elsas Traum aus “Lohengrin”, Giuseppe Verdis “Il Trovatore” und Gioacchino Rossinis “Barbier von Sevilla”. Schwerpunkt von CD 1 sind jedoch die Lieder von Gaetano Donizetti. Herausragende Szenen aus der sorgfältig gearbeiteten Oper “Lucia di Lammermoor”, die zu Donizettis besten Werken zählt, wie auch die Cabaletta aus “Anna Bolena”. Große Gefühlswelt bringt uns Ushakova zudem in Una voce poco fa von Rossinis “Barbier von Sevilla”, der diese komische Oper bekanntermaßen in knapp drei Wochen geschrieben hat, und so klingt sie ja auch wie aus einem Guss. Schwungvoll, heiter, bezaubernd, heute wie vor knapp 200 Jahren (1816 fand die Uraufführung statt). Una voce poco fa aus dem 1. Akt ist jene Szene, in der Rosine ihrem Lindoro ein Briefchen schreibt und gerade aus dem Zimmer geht, als Bartolo und Basilio eintreten. Im ausführlichen Booklet-Text wird übrigens über Ahnungen von Ähnlichkeiten zwischen Maria Callas und Natalia Ushakova hinsichtlich gesanglichen Ausdrucks geschrieben Die Träne, die Ushakova in ihrem timbrierten Sopran anzuhören ist, lässt diese Vergleiche mit Maria Callas laut werden. Ein Vergleich, der einerseits zwar als großes Kompliment gegenüber Ushakova gemeint ist, andererseits eine bestimmte Erwartungshaltung an die Musikkonsumenten dieser Welt weckt, nämlich eine unerfüllbare. Wie auch immer. Die Buntheit des Albums und die Reinheit des Klangs überzeugen auch ohne Vergleiche in jeder Hinsicht. (Text: Manfred Horak; Foto: Universal)

CD-Tipp:
Natalia Ushakova
Musik: @@@@@
Klang: @@@@@@
Label/Vertrieb: Amadeo/Universal

Operndiva mit Charisma

natalia | 15. Juni 2016 | no comments
Operndiva mit Charisma

 

NATALIA USHAKOVA – EINE SÄNGERIN, DIE DAS UNIVERSUM DES SOPRANFACHS DURCHMISST

Wenn sie die Stimme erhebt, ist es ihre innere Stimme, ihre Seele, die zum Publikum dringt. Die Stimme, das Organ, das in ihrer Kehle wohnt, ist nicht mehr und weniger als das Instrument, auf dem die Seele spielt. Es ist ein kostbares Instrument, mit dem sich die Vibrationen und Eruptionen ihrer Seele mitteilen: Aus dunkler Mittellage und Tiefe, die bis in Mezzo-Regionen hinabreicht, schwingt sich Natalia Ushakovas Sopran scheinbar mühelos in lichteste Höhen, hellt sich auf, als wären die Töne in gleißendes Licht getaucht. „Niemand singt diese extremen Höhen und die Koloraturen mit so einer Leichtigkeit und Freude wie sie“, weiß Hilde Zadek Natalia Ushakovas geniale Mentorin.
Der Spannungsbogen in dem sich ihre Stimme zwischen dunkler Erde und heller Himmelhöhe des hohen F bewegt, ist eines der Faszinosa, die Natalia Ushakovas Publikum und stetig wachsende Verehrergemeinde immer wieder in Atem hält. Zu den Vorzügen ihres Singens zählt auch die besonders feine Pianokultur – eine Tugend, die im Musikbetrieb längst nicht mehr selbstverständlich ist. „Man kann sie kaum erlernen, sie ist mir angeboren“, sagt Natalia Ushakova dankbar. Kenner sind sich auch einig, dass in ihrem unverwechselbar timbrierten Sopran die berühmte „Träne“ mitzuhören ist, wie sie nur den ganz Großen – einem Giuseppe di Stefano, einem José Carreras in seiner Glanzzeit oder der Callas – eigen war.
Gewiss, die ewigen Vergleiche aufstrebender Sängerinnen mit Maria Callas („eine neue Callas“) ermüden, sind meist nicht angebracht und hinken bedenklich. Die Callas ist singulär, unvergleichlich und wird niemals zu klonen sein, weil auch sie ihre ganz persönliche, ureigene und niemals zu duplizierende innere Stimme geradezu rücksichtslos nach außen kehrte. Doch Anklänge dürfen sich aufdrängen: Auch die Callas vereinte eine zuweilen stark abgedunkelte Tiefe und mittlere Lage mit hoch reichender Koloratur und sang lyrisch-dramatische Partien, Belcanto und halsbrecherische Koloraturen gleichermaßen.
Darin sind Ahnungen von Ähnlichkeit zwischen der einstigen Primadonna assoluta und Natalia Ushakova zu erkennen. Auch wenn die aus Russland stammende und längst in Österreich beheimatete Sängerin mittlerweile den als Fachwechsel kommunizierten Schwenk zum Koloratursopran vollzogen hat, berührt sie weiterhin zutiefst mit hoch expressivem lyrisch-dramatischem Gesang – was sie für ihre beide Anforderungen vereinende Lieblingspartie der Violetta in Verdis „Traviata“ geradezu prädestiniert. Sollte man daher statt von Fachwechsel von Facherweiterung sprechen?
Ganz zu Beginn ihrer Karriere hat Natalia Ushakova voluminöse Partien wie die Abigaile in „Nabucco“ gesungen, sie war Desdemona in Stuttgart, Tatjana in „Eugen Onegin“ und Lisa in „Pique Dame“ an der Seite Placido Domingos als Hermann in Washington – und sie sang Rollen wie die Elsa in „Lohengrin“ … Doch da war wieder die innere Stimme, die ihr schon in Jugendjahren suggerierte: „Ich möchte irgendwann die Lucia singen.“
Kammersängerin Hilde Zadek, die Große, hatte nicht nur das feine Ohr für Natalia Ushakovas Sopran, sie verhalf auch der inneren Stimme ihrer Schülerin zu ihrem Recht: „Was singst Du Salome, Butterfly und Tosca, wenn Du so hohe Töne drauf hast?“, fragte die Zadek und begleitet seither ihre Schülerin auf ihrem Höhenflug ins Koloraturfach. Natalia Ushakova bezeichnet sich selbst als Besessene. Nun lebt sie ihre gestalterische Besessenheit vor allem im Belcanto aus, zwischen lyrischer Empfindsamkeit (mit Hang zu dramatischer Expression) und virtuoser Koloratur.
Doch über dem Vorstoß ins Koloraturfach vergisst Natalia Ushakova zur Freude ihrer Fans nicht, dass sie – und so empfindet man es – noch immer auch im jugendlich-dramatischen Fach zu Hause ist. Die als Hommage an die musikalischen Regenten des Jahres 2013, Verdi und Wagner, gedachten Bonusnummern des vorliegenden Albums zeigen sie auch als Elisabeth in „Tannhäuser “ und als Elsa in „Lohengrin“. Selbst Wagnerianer bescheinigen der Partie der Elsa eher blassen Charakter: Sie sei von Wagner nicht in dem Maße geformt wie andere Figuren seines gigantischen Œuvres. Natalia Ushakova scheint das Gegenteil beweisen zu wollen: So intensiv, so inbrünstig so hoch expressiv wie von ihr bekommt man die Elsa nur selten zu hören. Und die innere Stimme flüstert ihr auch diesen Traum ein: dereinst mit Jonas Kaufmann, mit dem sie sich blendend versteht und mit dem sie die gleiche Wellenlänge teilt, in „Lohengrin“ aufzutreten. Ein Traum, den ihre Verehrer nur allzu gerne mitträumen.
Natalia Ushakovas Temperament lässt sie gerne die Arme ausbreiten, wenn ihr jemand begegnet, der ihre Sympathie hat. Zwischen diesen Armen bleibt noch viel Platz für ein weit gespanntes Repertoire von Elsa bis zur Königin der Nacht.
Johannes Koprivnikar

Kammersängerin Hilde Zadek über Natalia Ushakova:
„Ich habe noch nie jemanden erlebt, der so eine Freude daran hat, hohe Töne zu singen.“
„Wo nimmt sie diese Töne her? Und sie machen ihr auch noch Spaß!“
„Sie ist die begabteste Sängerin, die ich in meinem ganzen Leben gesehen habe.“
„Es gibt für mich heute keine Bessere als Sie.“

I GIOELLI DELLA MADONNA

natalia | 3. Mai 2016 | no comments
I GIOELLI DELLA MADONNA

WORLD PREMIÈRE RECORDING by NAXOS

Ermanno Wolf-Ferrari’s The Jewels of the Madonna was a spectacular success in its day, yet after a triumphant world tour it gathered dust until its 1953 Italian première, since when it has received but a handful of performances, culminating in May 2015 with this highly acclaimed revival at the Slovak National Theatre, Bratislava. Combining Italian lyricism with the dramatic realism of verismo and colourful folk-music, The Jewels brings mystical atmosphere and sublimely detailed musical effects to its highly suspenseful plot, delivering powerful choruses, seductive love songs, saucy serenades and orgiastic dances.

https://www.amazon.co.uk/Wolf-Ferrari-Gioielli-Ushakova-Friedrich-8660386-87/dp/B01CV1DUIO/ref=pd_rhf_se_p_img_1?ie=UTF8&refRID=PMMHCTFNFESFN0DJZQTB

http://www.naxos.com/catalogue/item.asp?item_code=8.660386-87

http://www.naxosusa.com/2016/03/02/wolf-ferrari-i-gioielli-della-madonna/

Ein Sommernachtstraum

natalia | 15. April 2016 | no comments
Ein Sommernachtstraum

 

 

Am 6. September 2016 präsentiert Natalia Ushakova ihr Arienprogramm in der Sommerarena Baden. Erleben Sie die beeindruckende Stimmgewalt der charismatischen Starsopranistin in der einzigartigen Atmosphäre der Sommerarena Baden.

Ein würdiger Rahmen für eine faszinierende Klassik-Nacht.
Die Sommerarena der Bühne Baden: Eine der schönsten und beliebtesten Sommerlocations des Landes. Der perfekte Ort, um eine unvergessliche, zauberhafte Nacht der Klassik zu erleben. Auf dem Standplatz der heutigen Sommerarena befand sich ab dem Jahre 1841 das „k. u. k. privilegierte Tagstheater der landesfürstlichen Stadt Baden“.

Das Tagesschönwettertheater besaß zur damaligen Zeit noch kein Dach. Die Rückwand der Bühne, und somit romantische Kulisse, bildeten die Kurparkbäume. Die neue Sommerarena wurde 1906 gebaut. In einer Rekordzeit von nicht ganz vier Monaten wurde der Bau ausgeführt. Nach Krieg, Zerstörung und Wirren der Nachkriegszeit wurde die renovierte Sommerarena am 29. Juni 1957 wiedereröffnet und stellt heute noch mit ihrem, je nach Bedarf sich schließenden oder öffnenden Glasdach, ein echtes Unikat in der Spezies „Freilufttheater“ dar.

Im Jahr 2006 wurde das 100-jährige Bestehen der Sommerarena mit einem großen Festkonzert gewürdigt. Der Kultursommer in der Sommerarena Baden, erfreut sich mit seiner unnachahmlichen Atmosphäre beim Publikum größter Beliebtheit. Im Sommer 2009 stand dabei erstmals neben den jährlichen Operettenproduktionen auch eine Schauspielproduktion auf dem Programm.

Weitere Infos:   http://www.arienindersommerarena.at

Tickets:   http://www.oeticket.com/natalia-ushakova-tickets-baden.html?affiliate=EOE&doc=artistPages/tickets&fun=artist&action=tickets&key=1560939$7095561

 

Avery Fisher Hall New York

natalia | 15. Oktober 2015 | no comments
Avery Fisher Hall New York

 

Wednesday, January 1, 2016  2:30pm

Avery Fisher Hall is a concert hall in New York City’s Lincoln Center for the Performing Arts complex on Manhattan’s Upper West Side. The 2,738 seat auditorium opened in 1962, and is the home of the New York Philharmonic.

Within just 13 years Natalia Ushakova has made her debut in 44 principal opera roles  like Puccinis La Boheme (Mimi and Musette), Tosca, Madama Butterfly, La Rondine (Magda), Verdis La Traviata (Violetta Valery), Il Trovatore (Leonora), Otello (Desdemona), Aida, Un ballo in maschera (Amelia), Mozarts Don Giovanni (Donna Anna and Donna Elvira), Le nozze di Figaro (Contessa Almaviva), The magic flute (Queen of the night), Janaceks Jenufa, Tschaikowskis Eugen Onegin (Tatjana), Pique Dame (Lisa), Dvoraks Rusalka, Strauss’ Salome, Wagners Lohengrin (Elsa), Bellinis Norma, Lehárs The Merry Widow (Hanna Glawari), Giuditta und Strauß’ Die Fledermaus (Rosalinde) etc.   at the Metropolitan Opera, Carnegie Hall, The Royal Opera House Covent Garden,  Teatro alla Scala,  Wiener Staatsoper, Volksoper, Theater an der Wien,  Bolschoi- and Marinski Theater, Prinzregententheater in Munich, State Opera of Hamburg, Opera Amsterdam, New National Theatre Tokyo, The National Centre for the Performing Arts in Beijing, Arena di Verona, SNG Ljubljana, Slovak National Theatre in Bratislava, Teatro Colon in Buenos Aires, Opera Tel Aviv, Nizza, Athen, Teatro Real in Madrid, the  Musikverein and  Konzerthaus in Vienna.

Natalia Ushakova  won two Italian Music Awards „Voci Verdiani“ and „Riccardo Zandonai“ and has recorded two solo albums  with Universal Music Austria, Tschaikowskis Mazeppa with Mstislaw Rostropowitsch at La Scala in Milano,  Strauß’  The Gypsy Baron with Armin Jordan, Prokofievs Semen Kotko with Valery Gergiev and Lehars Giuditta with Rudolf Bibl.

 http://www.lincolncenter.org/visit/boxoffice

 

 

 

Kimmel Center Philadelphia

natalia | 14. Oktober 2015 | no comments
Kimmel Center Philadelphia

 

 

 Sunday, December 27, 2015  2:30pm

The Kimmel Center for the Performing Arts is a large performing arts venue located at 300 South Broad Street at the corner of Spruce Street, along the stretch known as the “Avenue of the Arts”, in Center City, Philadelphia, Pennsylvania. It is owned and operated by Kimmel Center, Inc., an organization which also manages the Academy of Music in Philadelphia. The center is named after philanthropist Sidney Kimmel.

The Center is the home of the Philadelphia Orchestra, one of America’s ”Big Five” symphony orchestras and regarded as one of the best in the world. Kimmel Center is also the home venue of the Chamber Orchestra of Philadelphia, Philadanco, the Philadelphia Chamber Music Society, and a performance series known as Kimmel Center Presents, which hosts a variety of jazz, classical, and world pop performers.

Within just 13 years Natalia Ushakova has made her debut in 44 principal opera roles  like Puccinis La Boheme (Mimi and Musette), Tosca, Madama Butterfly, La Rondine (Magda), Verdis La Traviata (Violetta Valery), Il Trovatore (Leonora), Otello (Desdemona), Aida, Un ballo in maschera (Amelia), Mozarts Don Giovanni (Donna Anna and Donna Elvira), Le nozze di Figaro (Contessa Almaviva), The magic flute (Queen of the night), Janaceks Jenufa, Tschaikowskis Eugen Onegin (Tatjana), Pique Dame (Lisa), Dvoraks Rusalka, Strauss’ Salome, Wagners Lohengrin (Elsa), Bellinis Norma, Lehárs The Merry Widow (Hanna Glawari), Giuditta und Strauß’ Die Fledermaus (Rosalinde) etc.   at the Metropolitan Opera, Carnegie Hall, The Royal Opera House Covent Garden,  Teatro alla Scala,  Wiener Staatsoper, Volksoper, Theater an der Wien,  Bolschoi- and Marinski Theater, Prinzregententheater in Munich, State Opera of Hamburg, Opera Amsterdam, New National Theatre Tokyo, The National Centre for the Performing Arts in Beijing, Arena di Verona, SNG Ljubljana, Slovak National Theatre in Bratislava, Teatro Colon in Buenos Aires, Opera Tel Aviv, Nizza, Athen, Teatro Real in Madrid, the  Musikverein and  Konzerthaus in Vienna.

Natalia Ushakova  won two Italian Music Awards „Voci Verdiani“ and „Riccardo Zandonai“ and has recorded two solo albums  with Universal Music Austria, Tschaikowskis Mazeppa with Mstislaw Rostropowitsch at La Scala in Milano,  Strauß’  The Gypsy Baron with Armin Jordan, Prokofievs Semen Kotko with Valery Gergiev and Lehars Giuditta with Rudolf Bibl.

http://www.kimmelcenter.org

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